Category Archives: Geistliches Wort

Heilige sind Menschen…..

Liebe Geschwister im Glauben! 

Der Herbst hat Einzug gehaltenund im Monat November gedenken

und verehren wir großartige Heilige: wie z.B. den Hl. Martin & die Hl. Elisabeth.
Ihre Gedenktage sind am
11.11. und am 19.11.

Heilige sind Menschen, die sich dem Ruf Gottes nicht verschließen. Bis heute ist das Martinsfest vor allem bei Kindern beliebt und die Hl. Elisabeth hat mit ihrer praktizierten Nächstenliebe den Menschen beigestanden. Auch wenn der Spruch: „An Gottes Segen ist alles gelegen“ heute nicht mehr so gebräuchlich ist, brauchen wir das vertrauensvolle Gebet. Wenn unser Leben gelingen soll, gehört zu manchen Vorhaben mehr, als nur auf die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu vertrauen. Das werden sowohl der Hl. Martin und auch die Hl. Elisabeth gespürt haben. Vor allem wenn sie den Notleidenden beistanden und ihre Mithilfe anboten.

Ich freue mich immer wieder, wenn z.B. begnadete Fussballer sich bekreuzigen und somit auch Gott mit ins Boot holen. Das Wort Segen hat seinen Ursprung im lateinischen Wort Signum – Zeichen. Die frühen Christen haben zum Zeichen, dass sie sich unter den Schutz und die Gnade Gottes stellen, das Zeichen des Kreuzes  gemacht. So lässt sich sagen, dass also auf dem Leben eines jeden Menschen, der Segen Gottes liegt.

„An Gottes Segen ist alles gelegen.“

Uns ist der Segen Gottes auf vielfache Weise zugesagt. Im Empfang von Taufe und Firmung hat Gott sein Siegel (Signum) auf uns gelegt. Dieses Geschenk Gottes an uns bedeutet aber auch, dass wir zum Segen für andere werden.

Mit einem Segenslied von Manfred Siebald möchte ich Ihnen allen für den Monat November den Segen Gottes mit auf den Weg geben:

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,

geh mit seinem Frieden, was auch immer du tust.

Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,

Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Gute Wünsche, gute Worte, wollen dir Begleiter sein.

Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein: Geh unter der Gnade…..

Diakon FabritzIhr Diakon

Hans-Josef Fabritz

 

 

Gedanken zu Allerheiligen/Allerseelen

Liebe Christen!
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Ein langer, heller
und warmer Sommer liegt hinter uns. Jetzt werden die Tage
kürzer und kälter. Vor uns liegen die Feste Allerheiligen und
Allerseelen. Mit diesen Festen werden wir daran erinnert,
dass wir zu einer großen Gemeinschaft gehören, die die Lebenden
umfasst und auch die Verstorbenen. Dabei gedenken
wir an Allerheiligen all derer, die uns in besonderer Weise ein
Vorbild für unseren Glauben und unser Handeln sein möchten.
Vielleicht steht Ihnen ein Heiliger in ganz besonderer
Weise nahe. An Allerseelen gedenken wir aller Verstorbenen
aus unseren Familien, Freundeskreisen und Dörfern. Wir
schmücken ihre Gräber, erinnern uns an die gemeinsame
Zeit, trauern um sie und fühlen uns in der Gemeinschaft mit
ihnen verbunden. Das Bewusstsein in dieser Gemeinschaft
zu stehen, möchte uns ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit
schenken. Und diese Gemeinschaft, die auf Jesus
Christus gründet, schenkt uns die Hoffnung und die Zusage:
„Sieh her: Ich habe Dich eingezeichnet in meine Hände“ (aus:
Jesaja) – Gott denkt an uns. Er nimmt seine Liebe auf ewig
nicht zurück. In diesem Glauben, dürfen wir uns und unsere
Verstorbenen der Liebe Gottes anvertrauen. Vielleicht mit den
Worten dieses Liedes: „Du hast ein Ohr für mich, bei dir kann
ich reden, dir mich anvertrauen, was mein Herz so bewegt.
Du hast ein Ohr für mich, zu dir kann ich beten, bitten um
Kraft, die mich hält und mich trägt!“

(aus: Ihm & uns, PaderbornerLiederbuch)


Einen gesegneten Sonntag wünscht
Ihre Marion Dinand, Gemeindereferentin

Ein Sprung nach vorne

Ein Sprung nach vorne

2000 Jahre Christentum liegen hinter uns und damit eine leidvolle oder strahlende Kirchengeschichte. Je nach der Brille des Betrachters: hässlich oder bunt, heilig oder voller Irrwege, widerlich oder hoffnungsvoll. Nun leben wir im Jahr 2018. Das Leben der Menschen verändert sich rasant. In meiner Arbeit als Gemeindereferent bewegt mich die Frage: Wie gelingt es uns als Kirche im Pastoralverbund Corvey, die Herausforderungen der Gegenwart zu
bestehen?

In meiner täglichen Arbeit wird mir immer deutlicher: Es geht nicht um kleine Kurskorrekturen oder um eine kontinuierliche Weiterentwicklung eines grundsätzlich funktionierenden Kirchenbetriebs.

Es geht um einen Sprung nach vorne.

Es geht um einen Sprung in eine neue Zeit der Kirche.

Sind wir in unserem pastoralen Raum dazu bereit?

Es wird als Erstes auf manches verzichtet werden können, was sich in unseren kirchlichen Archiven angesammelt hat. Manches muss sogar als verbraucht oder verdorben weggeworfen werden.
Manches längst Vergessene wird auf erstaunliche Weise neu entstehen.

Eines möchte ich vorab betonen: Die oft beklagte Entchristlichung unserer Gesellschaft entspricht keinesfalls der historischen Wirklichkeit. Das viel beschworene christliche Abendland war keinesfalls so christlich, wie es immer beschrieben und behauptet wird. Jedenfalls verschwanden mit dem „Ende des christlichen Abendlandes“ auch viele Anstößigkeiten. Das Festhalten des >>guten Alten<< kann zu einer gefährlichen Versuchung werden. Die Öffnung jedoch hat dem Glauben keinesfalls geschadet. Eher im Gegenteil: Wir fangen wieder an, das Evangelium ernst zu nehmen. Für die jungen Menschen unter uns birgt das die große Chance, nicht länger vorrangig von außen geleitet zu werden. Aus einem aufgedrängten, manchmal sogar aufgezwungenen Glauben kann ein Glaube werden, der frei erworben und entsprechend auch frei verantwortet wird. Oder wie es in einer Untersuchung hoffnungsvoll heißt: „Beobachten lässt sich nicht ein Religionsverfall, sondern ein Wandel in den Ausdrucksformen von Religion.“ Wir sollten diesen Wandel nicht verschlafen oder ihn gar sabotieren. Der deutsche Philosoph Walter Benjamin hat es so gesagt: „Nicht der Fortschritt ist die Katastrophe, sondern dass es so weitergeht.“ Das So-weiter-machen  wie bisher, das ist eine Sünde gegen den Heiligen Geist, der uns zu Neuem antreiben möchte. Den Schwung, den der Wandel in sich trägt, sollten wir ausnutzen. Der Dichter Peter Handke sagt in seinem Roman >>Die Wiederholung<<, dass Wiederholen auch ein >>Sich-wieder-Holen<< bedeuten kann. Revision schaut nach, was in der Vergangenheit war.

Die Vision lässt sich unbeeindruckt von gestern und vorgestern auf das Neue ein, das Gott uns anbietet.

Das Neue ist der Ort, an dem sich Gott finden lässt.

Etwas ungeheuer Befreiendes liegt in dieser Feststellung.

Finden Sie nicht auch?

 Gemeindereferent Carsten Sperling

 

 

Vitus, unser Schutzpatron

Vitusstatue in Corvey

HL. Vitus in Corvey

Vitusfest am 17. Juni  in Corvey

Als Glaubende gehen wir

unseren Weg,

nicht als Schauende.“
(2 Kor 5,7)

 

 

Mitte Juni blicken wir im Pastoralverbund auf den hl. Vitus, den Schutzpatron Corveys, der um 304 als Märtyrer unter der Herrschaft des römischen Kaisers Dikokletian gestorben ist.

Grundlegend für den christlichen Glauben ist die Überzeugung, dass es Gott mit der Schöpfung ernst meint und unbedingt ihr Heil will. In Jesus Christus hat sich dieser Wille Gottes und seine Treue zum Menschen gezeigt: Gott hat den getöteten Zeugen seiner Liebe nicht im Tod gelassen, sondern zu neuem Leben auferweckt und damit das große Ziel menschlichen Seins aufgezeigt.

Dafür steht das Zeugnis des hl. Vitus. Der hl. Vitus hat auf Gott vertraut und den Mut gefunden – wie es die Legenden berichten -, dem römischen Kaiser die Stirn zu bieten. In seinem Glauben steckt für uns eine Kraft, die ihre Entfaltung im Alltag finden will:  Der Gläubige kann sich in seinen Nöten und Ausweglosigkeiten vor Gott stellen und alles an Gott abgeben. Glaubende können sagen: Mach du, Gott, was draus. Dein Wille geschehe.

So kann das Beispiel des hl. Vitus und der anderen Glaubenszeugen uns auf unserem Weg als Glaubende stärken. Schauende werden wir in Gottes Herrlichkeit sein; einen Vorgeschmack dafür liefern uns in Corvey das Westwerk als Abbild des himmlischen Jerusalem und die barocke Abteikirche als Fenster in die Ewigkeit.

Ihr

Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek

 

Gedanken zu Fronleichnam

Liebe Mitchristen,

Kein Mensch will nur allein sein. Jeder sucht Kontakt, sucht Menschen, bei denen er sich wohlfühlt, die ihn verstehen, mit denen und von denen er leben kann, die ihn erfrischen wie ein Trunk, die ihn stärken wie eine Nahrung, die ihn annehmen, ermutigen und froh machen. Jeder muss aber auch mit Menschen leben, denen er ausweichen möchte, die ihm wie ein Stein im Magen liegen, die ihm das zertreten, was ihm als Brot sein könnte. Jeder aber sucht nach solchen Enttäuschungen weiter. Er geht wieder zu denen, bei denen er aufatmen kann, die ihn stärken und erfrischen.

Aber auch diese Quelle ist nicht unerschöpflich. Auch dieses Brot kann vertrocknen. Immer wieder geht uns die Luft aus. Unsere Kraft ist begrenzt. Immer wieder sind wir doch allein. Brot steht immer unter dem Gesetz des Untergangs und des Aufgangs. Bis die Saat zu Brot wird, fällt vieles dahin und geht vieles auf. JESUS ist da wie Brot. Was heißt das?

ER hat Gott im Zeichen des Brotes für uns verständlich gemacht. ER ist für uns wie Brot, das gebrochen und gegessen wird. Jesus wie Brot – das bedeutet für uns, dass wir unter dem Gesetz des Untergangs und Aufgangs stehen. Das ist unsere gemeinsame Menschen-Wirklichkeit. Brot und Jesus gehen uns alle an. Seine Existenz ist uns gegeben wie eine Nahrung. An diesen Tisch des Lebens sind wir alle geladen: Nehmet und esset! – d.h. mit euch zusammen will ich Brot sein für die anderen! Wir können nicht nur aus der Sorge um uns leben, sondern aus der Liebe zu den anderen. Das Mahl Jesu ist so gemeint, dass es uns verbindet mit ihm und untereinander. Auf diese Gemeinschaft will uns Fronleichnam hinweisen.

Es grüßt Sie

 

Pastor Anton Honisch

 

Gedanken zum Pfingstfest

Sehr verehrte Geistlichkeit,

– oh, Sie vermuten, dass das Vorwort der Pfarrnachrichten heute nur an ein Dutzend Männer im Pastoralverbund gerichtet sei?

Natürlich nicht. Geistliche sind doch wohl alle, die in der Taufe und der Firmung den Heiligen Geist empfangen haben oder aber – weil der Geist weht, wo er will – auf andere Weise von ihm erfüllt worden sind.

Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Und weil sieben eine symbolische Zahl ist, sind es nicht nur diese sieben Gaben, die der Geist schenkt, sondern alles, was wir uns zu Pfingsten oder die Firmbewerberinnen und -bewerber anlässlich ihrer Firmung von ihm wünschen.

Was braucht es? Was tut in meinem Leben not? Wo wünsche ich mir Veränderung, Begeisterung, Einsicht und Gottes Kraft?

Klassischerweise wird zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest an neun Tagen die Pfingstnovene gebetet, in der man den Heiligen Geist mit seinen Bitten bestürmt oder aber ihm überlässt, womit er einen beschenken will.

Sich hingegen zu Pfingsten oder zur Firmung nichts zu wünschen, wäre eine vertane Chance.

Jeder von uns hat doch für sein Leben einen Traum. Am besten einen, für dessen Wahrwerden nicht gleich die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden müssen. Und vermutlich ist dieser Traum, unser heißester Wunsch, unsere größte Sehnsucht, Wirken des Heiligen Geistes in uns.

Dass möglichst viel davon in Erfüllung geht und ein frohes Pfingstfest wünscht Ihnen

Pastor Frank Grunze

PS: Bitte erzählen Sie nicht in Paderborn oder Rom, dass wir in Höxter zigtausend Geistliche sind. Man könnte das dort vielleicht missverstehen.J

 

Optimismus ist in seinem Wesen………

Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren.“  (D. Bonhoeffer)

Noch immer dauert die Osterzeit, eigentlich endet sie ja auch nie. Denn Ostern ist der Ausgang, der Ursprung einer Entwicklung, die einen völlig neuen Horizont, eine neue Zukunft eröffnet.

Wenn wir erfahren haben, dass der ans Kreuz Genagelte aus Tod, Sinnlosigkeit und Vergeblichkeit herausgekommen und auferstanden ist, sagt  das gleichzeitig, dass  dieses Geschehen uns selbst in die Zukunft des Gehängten führt, wir nicht mutlos und rückwärtsgewandt, nicht schwächlich und zögerlich, sondern energisch und  zuversichtlich anpacken.

Hier könnte uns ein Blick auf die Geschichte der ersten Christen hinreichend illustrieren, wie aus hoffnungslosen Menschen von einer Botschaft Ergriffene und Überzeugte wurden.

Was änderte sich? Jesus führte Menschen zusammen, nicht in die Vereinzelung. Er machte aus „schwachen“ Menschen einsatzfähige Mitstreiter, schickte sie in unbekanntes Neuland, denn sie blickten mit Optimismus und Begeisterung in die Zukunft, obwohl sie immer wieder Anlass gehabt hätten, sich aus dem Staub zu machen.

Dietrich Bonhoeffer: „Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren. Eine Kraft, den Kopf hoch zu halten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, welche die Zukunft niemals dem Gegner überlässt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt. Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.“

Diakon Dreker

Ihr Diakon Dreker

 

„Brannte uns nicht das Herz … „

„Brannte uns nicht das Herz
in der Brust,
als er unterwegs mit uns
redete?“

(aus Lukas, 24, 13-35)

 

Liebe Christen!

„Wie geht das eigentlich mit der Auferstehung Jesu?“ fragte mich jetzt ein Schüler aus dem dritten Schuljahr. Können Sie die Frage beantworten?

In diesen Tagen feiern wir Ostern. Letztendlich bleibt die Frage nach der Auferstehung auch noch im 21. Jahrhundert ein Geheimnis, dass wir mit unserem bloßen Verstand und der Naturwissenschaft nicht erklären können. Wir können sie nur glauben und uns durch den Glauben Hoffnung auf ein ewiges Leben schenken lassen.

Vieles, sehr vieles kann mit unserem heutigen Wissen bewiesen und erklärt werden. Aber der Grund in unserem Leben bleibt weiterhin ein Geheimnis, welches wir nur Glauben können.

Oder können Sie erklären, warum Sie gerade ihren Mann
oder ihre Frau lieben? Sicherlich können wir Eigenschaften nennen, die wir an unserem Partner oder unserer Partnerin schätzen, aber der Grund unserer Liebe bleibt ein Geheimnis.

Mit der Auferstehung ist es ähnlich. Die Emmausjünger beschreiben die Erfahrung der Auferstehung Jesu mit den Worten: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete?“ Der Blick der Liebe sagt uns: „Jesus ist mitten unter uns!“ Und in der Eucharistiefeier gehen uns die Augen auf und Jesus begegnet uns mitten im Herzen.

Ostern macht uns Mut und fordert uns auf, uns auf die Liebe Gottes einzulassen!

Im Namen des gesamten Pastoralteams wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und gesegnete Ostern!

 

Ihre Marion Dinand, Gem.Ref.

 

Diakon – Mitarbeiter am Evangelium

www.kna-bild.de)

Liebe Schwestern und Brüder!

Die kath. Kirche kann in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern. Am 28. April 1968, also vor 50 Jahren, wurden im Kölner Dom weltweit die ersten fünf Ständigen Diakone der Neuzeit geweiht. Warum der Neuzeit? Weil das Diakonenamt neben dem Bischofsamt das älteste in der Kirche ist und bereits in apostolischer Zeit vorhanden war. Seit dem 10. Jahrhundert wurde es in der lateinischen Kirche jedoch immer mehr zur Durchgangsstufe auf das Priesteramt hin, bis es seine Eigenständigkeit ganz verlor.

Der sich bereits im vorigen Jahrhundert abzeichnende Priestermangel weiterlesen »

Schön wär’s ja

Das Gebet fordert uns als modernen Menschen heraus.

Denn wir haben vor allem eines verlernt:
das Vertrauen

Auf unserer Internetseite www.pv-corvey.de laden wir zu verschiedenen Anlässen zum Gebet ein. In den Gottesdiensten unserer Gemeinden beten wir. Beten heißt für mich: Sprechen mit Gott! Vielleicht werden Sie, lieber Leser, jetzt sagen: Schön wär’s ja, wenn das so stimmen würde! Aber meine Erfahrungen sind anders. Meine Gebete, auch wenn sie noch so dringend waren, wurden nicht erhört. Meine Bitte um Genesung eines guten Freundes. Mein Flehen um einen Ausweg aus der Depression. Mein Flehen um Versöhnung mit der Tochter. Das Gegenteil ist eingetreten: Der Freund ist nach hartem Kampf gestorben. Die Depression hat sich verschlimmert. Die Tochter ist im Zorn gegangen. Was heißt da noch vertrauensvolles Gebet?! Und ist nicht Jesus selber mit seinen Gebeten gescheitert? weiterlesen »

Ältere Einträge