Geistliches Wort

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18.09.19

(Bild: privat, Salvator-Statue, Corvey)

(Bild: privat,
Salvator-Statue, Corvey)

Folgt mir nach

(Markus 1,14-20)

Kommt her, folgt mir nach!“,

ruft Jesus den Fischern zu und macht sie so zu seinen
Jüngern. Jesu Worte haben die Kraft und sind so anziehend, dass Menschen dazu gebracht werden sofort und radikal ihr Leben zu verändern.

 

„Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.“, heißt es in der Schrift.

Ohne Kompromiss, ohne Rücksicht auf Familie und Freunde, die, die von Jesus gerufen werden, sie folgen ihm.

Die Berufenen Jünger nehmen ihre Nachfolge sehr ernst. Sie gehen bei Jesus in die Schule, leben und beten mit ihm zusammen, und lassen sich alles erklären, was sie für ihren späteren Auftrag der Verkündigung des Evangeliums, der Botschaft Gottes, benötigen.

Jesus hat schnell erkannt, dass er die Botschaft Gottes nicht alleine in die Welt tragen kann, und hat dies auch seinen Jüngern nicht zugemutet.

Zu zweit sandte er sie aus, um immer mehr Menschen in die Nachfolge zu rufen.

Kommt her, folgt mir nach!“

Diesen Ruf haben in Corvey zahlreiche Mönche immer wieder gehört und sind im Kloster für ihren missionarischen Auftrag vorbereitet worden.

Gut gebildet und Glauben lebend haben sie von hier aus Menschen motiviert sich auf die Spur der eigenen Berufung zu machen und selbst Jünger bzw. Jüngerin Jesu zu werden.

Haben Sie Ihren Ruf schon gehört?

Komm her, folge mir nach!

Pastor Tobias Spittmann