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„Zeitreise“ im Rahmen des Corvey-Jubiläums

Als ein besonderes Highlight im Rahmen des Corvey Jubiläums präsentiert sich die interdisziplinäre Vortragsreihe „Zeitreise“ in der ehem. Abteikirche St. Stephanus und Vitus, Corvey. Bedeutende Referentinnen und Referenten beleuchten in ihren Beiträgen die Corveyer Klosterwelt und lassen ihre Geschichte, Bedeutung und Wirkung bis in die Gegenwart für uns auf anschauliche und spannende Weise lebendig werden. Herzliche Einladung an alle Interessierten! Die Vorträge können ohne Anmeldung besucht werden. Ein Eintritt wird nicht erhoben. Das komplette Jubiläumsprogramm 2023, inclusive der „Zeitreise“-Vortragsreihe, findet sich im Überblick unter https://welterbewestwerkcorvey.de/corvey-jubilaeum-programm/.

Den Anfang setzt am Sonntag, 23. April um 19 Uhr Prof. Dr. Gerhard Althoff aus Münster mit seinem Vortrag zum Thema: „Widukind von Corvey: Ein Meister diskreter Hinweise“.

 

 

„Leben.Glauben.Staunen.“

Eröffnung des Schöpfungsgartens auf der Landesgartenschau
in Höxter am Sonntag, 23.04.2023 um 15:00 Uhr
Schöpfungsgarten

Im Veranstaltungsbereich des Schöpfungsgartens wird ein vielfältiges Programm stattfinden. Hier wird auch der Eröffnungsgottesdienst gefeiert.

„Leben.Glauben.Staunen.“ – so lautet das Motto des Schöpfungsgartens auf der Landesgartenschau, der von vielen engagierten Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionsgemeinschaften mit Mitteln aus dem LEADER-Programm (EU-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums) geschaffen wurde. Die Schirmherrschaft hat der ehemalige Bundesumweltminister Dr. Klaus Töpfer übernommen. Der Schöpfungsgarten ist ein wunderbarer Ort auf der sogenannten Weserscholle, etwas erhöht am Ufer der Weser gelegen. Hier bietet sich ein herrlicher Blick über das Wesertal. Der Garten lädt ein zur Rast, zum Innehalten und zur Auseinandersetzung mit dem Geschenk der Schöpfung. Er soll ein Begegnungsort werden für Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und Kulturen. Dabei legt er Wert auf das, was verbindet: Die Überzeugung, dass die Schöpfung Ausdruck eines göttlichen Willens ist – und wir, die Menschen, gemeinsam Verantwortung tragen, sie zu bewahren. Zahlreiche Veranstaltungen sind, bereits geplant, viele davon in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter, und können unter https://www.landesgartenschau-hoexter.de/veranstaltungsprogramm abgerufen werden.  Am Sonntag, den 23. April um 15.oo Uhr möchten die Mitglieder der Religionsgemeinschaften, die sich für das Projekt „Schöpfungsgarten“ engagieren, den Garten mit einem interreligiösen Gottesdienst und einem Festakt eröffnen und laden dazu herzlich ein. Neben dem Schirmherrn, Dr. Klaus Töpfer, haben u.a. auch Bürgermeister Daniel Hartmann und Landrat Michael Stickeln, der Superintendent des Kirchenkreises Paderborn Volker Neuhoff sowie weitere Ehrengäste ihr Kommen zugesagt.

Schöpfungsgarten auf der Landesgartenschau

 vom 20. April bis 15. Oktober 2023 in Höxter

Unter dem Motto „Leben.Glauben.Staunen.“ wird auf der Landesgartenschau das Projekt „Schöpfungsgarten“ realisiert, das der Pastoralverbund Corvey in Zusammenarbeit mit den in Höxter wirkenden Religions- und Glaubensgemeinschaften und dem Kommunalen Integrationszentrum initiiert hat und durchführen wird. Der Schöpfungsgarten soll die Besucher der Landesgartenschau zum Verweilen und Nachdenken einladen. Ein Weg führt sie durch die Gärten der Elemente „Erde – Feuer – Wasser – Luft“ bis hin zu einem begehbaren Labyrinth, das gleichzeitig als Veranstaltungsfläche für Gottesdienste, Konzerte, Lesungen, Meditationen und vieles mehr genutzt werden kann. Symbolisch steht das Labyrinth für den Lebensweg mit vielen Windungen, der schließlich in die Mitte führt.

Sowohl das Labyrinth als auch die Schöpfungsgärten können die Besucher, gleich welcher Religion, Konfession oder Lebensanschauung sie sind, zum „Leben.Glauben.Staunen.“ bringen.  Damit die Besucher Personen vor Ort finden, die man ansprechen kann, die durch den Schöpfungsgarten führen, Infos und Erklärungen geben können, oder einfach einladen, im Schöpfungsgarten zu verweilen, suchen die Veranstalter ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die diese Aufgabe gerne übernehmen würden. Durch eine Schulung werden sie auf diesen Dienst vorbereitet. Jede und jeder kann selbst schauen, wieviel Zeit sie und er einbringen kann. Daraufhin wird es einen Einsatzplan geben. Auch Gruppen, Chöre, die Gottesdienste mitgestalten wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Jeden Freitag wird es z.B. um 17 Uhr ein Friedensgebet und jeden Sonntag um 17 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst geben.

Marion Dinand

Marie Luise Bittger

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindereferentinnen des Pastoralverbundes Corvey: Marion Dinand, 0172 5782821, marion.dinand@pv-corvey.de und an Marie-Luise Bittger, 05271 7950, marie-luise.bittger@pv-corvey.de

Gemeinsam Innehalten im Alltag

Einladung zu einer Meditationsgruppe

In der Gruppe wollen wir gemeinsam Innehalten und die Meditation üben
Die Meditation wird angeleitet und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist auf 8 begrenzt.

Die Gruppe trifft sich wöchentlich donnerstags von 18:00 – 19:30 Uhr
in der Krypta der St. Peter und Paul Kirche, Stephanusstr. 10.

Erster Termin ist der 16.03.2023, letzter Termin der 01.06.2023.
In den Osterferien findet keine Meditation statt.

Anmeldung und weitere Informationen bei:

Aloys Mesdag, Mobil: 0176 – 52171810

E-Mail: fam.mesdag@t-online.de

EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus hält Festansprache

Ansgar-Vesper in Corvey am 5. Februar setzt Akzente im Jubiläumsjahr –

Diözesanadministrator Dr. Michael Bredeck leitet Wortgottesdienst

Die EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen,
Dr. h.c. Annette Kurschus,
Foto: Jens Schulze

 

Höxter. Sie ist das Gesicht der Evangelischen Kirche in Deutschland und macht mit begeisternden Predigten und klaren Positionsbestimmungen in gesellschaftlichen Fragen immer wieder von sich reden: Mit der EKD-Ratsvorsitzenden Annette Kurschus hält eine prominente Glaubenszeugin im Jubiläumsjahr zum 1200-jährigen Bestehen der ehemaligen Benediktinerabtei Corvey die Festansprache der traditionellen ökumenischen Ansgar-Vesper.

 

 

Das Kopfreliquiar für den Heiligen Ansgar, aufgenommen bei der Ansgar-Vesper 2022
in der ehemaligen Abteikirche Corvey.
Foto: Kirchengemeinde Corvey

Der besondere Wortgottesdienst im Gedenken an Sankt Ansgar, den Apostel des Nordens, führt jährlich am Sonntag nach dem Gedenktag des Heiligen (3. Februar) auf Einladung des katholischen Pastoralverbunds Corvey, Christen unterschiedlicher Konfessionen in der Klosterkirche Corvey zusammen. In ökumenischer Geschwisterlichkeit versammeln sich die Gläubigen Jahr für Jahr an jenem Klosterort, von dem aus der junge Benediktinermönch Ansgar im 9. Jahrhundert mutig und entschlossen zu seinen erfolgreichen Missionsreisen nach Norden aufbrach.
Im Jubiläumsjahr nun ist die Ansgar-Vesper am Sonntag, 5. Februar, zugleich auch der traditionelle Ökumenische Vespergottesdienst der christlichen Konfessionen in Westfalen und Lippe. Seit 1999, als das Erzbistum Paderborn sein 1200-jähriges Bestehen beging, findet dieser gemeinschaftliche Gottesdienst jährlich in einer katholischen oder evangelischen Kirche statt.
Der ehemaligen Reichsabtei und heutigen Welterbestätte Corvey verleiht der Ökumenische Vespergottesdienst nun in Erinnerung an St. Ansgar einen besonderen Glanz. Der EKD-Ratsvorsitzenden und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h.c. Annette Kurschus, steht der höchste Repräsentant des Erzbistums Paderborn, Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck, zur Seite.

Diözesanadministrator Monsignore Dr. Michael Bredeck

Diözesanadministrator
Monsignore Dr. Michael Bredeck
Foto: Besim Maziqhi /Erzbistum Paderborn

 

Der aus Dortmund stammende Geistliche hat nach dem Rücktritt des Erzbischofs Hans-Josef Becker im Herbst 2022 für die Zeit bis zur Wahl eines Nachfolgers, die Sedisvakanz, die Leitung des Erzbistums übernommen und warb Ende Oktober beim Tag des Pastoralen Personals für ein Miteinander im Sinne einer klaren Grundüberzeugung: „Das, was uns verbindet, ist immer größer als das, was uns trennt.“

 

 

Dieser Leitsatz könnte auch den ökumenischen Schulterschluss im Gedenken an den heiligen Ansgar überschreiben.
Monsignore Dr. Michael Bredeck und auch Annette Kurschus hatten in ihrer Botschaft zum Jahreswechsel das Gottvertrauen als stärkende Kraft ins Blickfeld gerückt. „Fühlen Sie sich gesegnet von Gott, der Sie persönlich liebt“, rief der Diözesanadministrator den Gläubigen zu. Die EKD-Ratsvorsitzende betonte, dass folgende Gewissheit aus biblischen Zeiten ein lichtes Fenster zum Himmel öffne: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Der Ausruf ist die Jahreslosung 2023 der Evangelischen Kirche und klingt, so Annette Kurschus in ihrer Predigt zum ZDF-Fernsehgottesdienst am Neujahrstag in der Frauenkirche in Dresden, „wie ein machtvolles Stoßgebet gegen das ohnmächtige Grundgefühl, das viele aus dem alten ins neue Jahr hinüberschleppen“.
„Du bist ein Gott, der mich sieht“: Dieses Grundvertrauen hatte sicher auch Ansgar, zu dessen Ehren die hohen Würdenträger der beiden großen Kirchen nach Corvey kommen. Er reiste bis in die Länder Skandinaviens, um die Hoffnungsbotschaft des Evangeliums zu verkünden.
Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus stellt das Wort Gottes bei der Ansgar-Vesper in den Mittelpunkt ihrer Ansprache. Das Leitwort „Iss das Buch – Vom Einverleiben der Heiligen Schrift“ (Ezechiel 2,1 – 3,3) nimmt Bezug auf Ezechiels Vision seiner Berufung zum Schriftpropheten. Alle Christen und Interessierten sind zur Mitfeier am Sonntag, 5. Februar, um 17 Uhr nach Corvey eingeladen. Die Schola Marienmünster-Corvey unter der Leitung von Hans-Hermann Jansen gestaltet die Vesper musikalisch mit. Außerdem erklingen Trompeten und die restaurierte Orgel.

 

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