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Jubilate Deo

Jubilate Deo

„Ein besonderer Dank gilt unserem Kirchenchor für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes!“

Liebe Schwestern und Brüder,

Diakon Erwin Winkler

Diakon Erwin Winkler

hinter einem solchen Dankeswort am Ende der Messfeier verbirgt sich eine über Jahrhunderte währende Sicht: Die Liturgie vollzog der Klerus, untermalt von festlicher Musik, die zur äußeren Verschönerung der Feier und zur geistlichen Erbauung der Zuhörer hinzutrat, für die Sache selbst aber entbehrlich war. Da konnte ein Chor noch so jubelnd Gott loben und preisen, wenn er das „Gloria“ einer Mozart-Messe sang, entscheidend für die Liturgie war allein, dass der Priester am Altar den Text still für sich las. Heute gilt als selbstverständlich, was die Liturgiekonstitution des zweiten Vatikanums hervorhebt, dass die Musik, vor allem der Gesang, einen „notwendigen Bestandteil der feierlichen Liturgie ausmacht“. Der Gesang umrahmt nicht das Eigentliche, er ist selbst ein wesentliches Element der Liturgie. Er ermöglicht die tätige Teilnahme aller Gläubigen am Gottesdienst der Kirche. Eine Liturgie ohne Musik bleibt sang- und klanglos.

Als wesentliches Hilfsmittel für den gottesdienstlichen Gesang liegt seit einiger Zeit das neue „Gotteslob“ vor. Nach einem etwas holprigen Start – wir erinnern uns an die verzögerte Auslieferung und das Warten auf die Orgelbücher – haben manche Gemeinden mit dem Üben der neuen Lieder mutig begonnen, andere aber noch nicht angefangen. Ziel ist es nun, dass möglichst alle Gläubigen des Pastoralverbundes dieselben Lieder in unseren Gottesdiensten singen können. Aus diesem Grunde sind alle Kirchenmusiker und Chorleiter am 7. März zu einem Treffen nach Höxter eingeladen worden, um Absprachen über das weitere gemeinsame Vorgehen zu treffen.

Denn das Herz der Kirche schlägt im Gottesdienst,
das Herz des Gottesdienstes schlägt in der Musik.

Übertrieben? Vielleicht, aber nicht viel!
Ihr
Diakon Erwin Winkler