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Wozu Gott? Hat Glaube Zukunft?

„Der Letzte macht das Licht aus?! – „Ihr seid das Licht der Welt?“

 

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Beim  „Lightroom“-Gottesdienst am kommenden Mittwoch, 13. November, 19 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Höxter steht das Spannungsfeld zwischen der pessimistischen Prognose für die Kirchen in Deutschland auf der einen und dem ermutigenden Jesus-Wort aus dem Matthäus-Evangelium auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Denn die Worte Jesu Christi sind mit dem Auftrag verbunden, ihm nachzufolgen und seine frohe Botschaft zu verkünden. Wie eine Christus-Nachfolge heute möglich ist – dieser Frage gehen die Besucher des etwas anderen Gottesdienstes nach. Sie begeben sich zunächst aber auf die Spuren der Mönche, die vor fast 1200 Jahren vom französischen Corbie auszogen, um der Einöde des Sachsenlandes ein Kloster zu gründen. Diese Abtei im Weserbogen bei Höxter – Corvey – ist heute Weltkulturerbe. Monsignore Andreas Kurte, Personalchef des Erzbistums Paderborn und früherer Pfarrdechant in Höxter, erläutert im Interview mit Dr. Michael Stoltz die Geschichte Corveys, seine frühere Bedeutung als Zentrum der Christenheit und das Auf und Ab des Christentums im Laufe der Jahrhunderte. Als neue Form, den Glauben heute zu thematisieren, stellt die Journalistin Sabine Robrecht anschließend die Alpha-Kurse vor, mit denen der Pastoralverbund gerade die Firmvorbereitung startet. Eine große Rolle in der Gestaltung dieses besonderen Gottesdienstes spielen natürlich das Licht und seine weitreichende Symbolik. Es gibt der Gottesdienstreihe „Lightroom“ auch ihren Namen. „Wir möchten ein Thema beleuchten und in das Licht Gottes stellen“, erläutert das Vorbereitungsteam, das sich auf viele Gäste freut. Die Besucher erwartet auch ein Info-Stand zu den Alphakursen. Und: Die Gäste können sich auf die Gruppe „Come together“ aus Stahle freuen, die den Gottesdienst musikalisch gestaltet und vor kurzem erst die Gläubigen der Sonntagabend-Messe in St. Nikolai in Höxter begeistert hat.  Der „Lightroom“-Gottesdienst ist Teil der ökumenischen Veranstaltungsreihe „Wozu Gott – hat Glaube Zukunft?“

 

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Lesekreis: „Christsein für Einsteiger“

Lesekreis Werbeplakat

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Der Lesekreis findet seine Fortsetzung am Dienstag, den 12.11., und am Dienstag, den 03.12., jeweils um 19:30 Uhr im Pfarrheim Peter und Paul (Ostpreußenstr. 10) in Höxter. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Wir lesen meist Auszüge aus B. Meusers „Christsein für Einsteiger“, das auf gut verständliche Weise wichtige Themen des christlichen Glaubens in den Blick nimmt. Infos erhalten Sie bei Vikar Klur.

 

Folgt mir nach

(Bild: privat, Salvator-Statue, Corvey)

(Bild: privat,
Salvator-Statue, Corvey)

Folgt mir nach

(Markus 1,14-20)

Kommt her, folgt mir nach!“,

ruft Jesus den Fischern zu und macht sie so zu seinen
Jüngern. Jesu Worte haben die Kraft und sind so anziehend, dass Menschen dazu gebracht werden sofort und radikal ihr Leben zu verändern.

 

„Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.“, heißt es in der Schrift.

Ohne Kompromiss, ohne Rücksicht auf Familie und Freunde, die, die von Jesus gerufen werden, sie folgen ihm.

Die Berufenen Jünger nehmen ihre Nachfolge sehr ernst. Sie gehen bei Jesus in die Schule, leben und beten mit ihm zusammen, und lassen sich alles erklären, was sie für ihren späteren Auftrag der Verkündigung des Evangeliums, der Botschaft Gottes, benötigen.

Jesus hat schnell erkannt, dass er die Botschaft Gottes nicht alleine in die Welt tragen kann, und hat dies auch seinen Jüngern nicht zugemutet.

Zu zweit sandte er sie aus, um immer mehr Menschen in die Nachfolge zu rufen.

Kommt her, folgt mir nach!“

Diesen Ruf haben in Corvey zahlreiche Mönche immer wieder gehört und sind im Kloster für ihren missionarischen Auftrag vorbereitet worden.

Gut gebildet und Glauben lebend haben sie von hier aus Menschen motiviert sich auf die Spur der eigenen Berufung zu machen und selbst Jünger bzw. Jüngerin Jesu zu werden.

Haben Sie Ihren Ruf schon gehört?

Komm her, folge mir nach!

Pastor Tobias Spittmann

 

 

„Christsein für Einsteiger“, Lesekreis

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Fortsetzung des Lesekreises  mit Bernhard Meusers „Christsein für Einsteiger“, das in einfacher, griffiger Sprache an zentrale Themen des christlichen Lebens heranführt. Das ist nicht nur für Anfänger geeignet. Die nächsten Treffen finden an folgenden Donnerstagen, um 20.00 Uhr im Pfarrheim Peter und Paul (Ostpreussenstr. 10) statt:

04.04.  –   02.05.    –   06.06.   –   04.07.  2019

statt. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Das Buch braucht nicht gekauft zu werden. Man kann auch nur zu einem Treffen kommen. Infos bei Vikar Klur.

 

„Christlicher Lesekreis in neuer Runde“

Plakat Pardon ich bin ChristIm Pastoralverbund Corvey wurde unter der Leitung von Vikar Klur ein neuer Lesekreis gegründet. Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 24.04., um 19.30 Uhr, im Pfarrheim Peter und Paul in Höxter (Ostpreussenstr. 10) statt. Es sollen Auszüge aus dem Buch „Pardon, ich bin Christ. Meine Argumente für den Glauben“ von C.S. Lewis gelesen werden. Die Hauptthemen des christlichen Glaubens werden auf eine spritzige Art darin aufgegriffen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, auch wenn man beim ersten Treffen nicht dabei war. Das Buch braucht man für die Teilnahme nicht erwerben

Hier können Sie den Flyyer herunterladen!

Schön wär’s ja

Das Gebet fordert uns als modernen Menschen heraus.

Denn wir haben vor allem eines verlernt:
das Vertrauen

Auf unserer Internetseite www.pv-corvey.de laden wir zu verschiedenen Anlässen zum Gebet ein. In den Gottesdiensten unserer Gemeinden beten wir. Beten heißt für mich: Sprechen mit Gott! Vielleicht werden Sie, lieber Leser, jetzt sagen: Schön wär’s ja, wenn das so stimmen würde! Aber meine Erfahrungen sind anders. Meine Gebete, auch wenn sie noch so dringend waren, wurden nicht erhört. Meine Bitte um Genesung eines guten Freundes. Mein Flehen um einen Ausweg aus der Depression. Mein Flehen um Versöhnung mit der Tochter. Das Gegenteil ist eingetreten: Der Freund ist nach hartem Kampf gestorben. Die Depression hat sich verschlimmert. Die Tochter ist im Zorn gegangen. Was heißt da noch vertrauensvolles Gebet?! Und ist nicht Jesus selber mit seinen Gebeten gescheitert? weiterlesen »

Wachet auf, werde Licht ……

Bild: Martin Manigatterer; www.pfarrbriefservice.de)

Zu den biblischen Gestalten im Advent gehört Johannes der Täufer. Ein bekanntes Wort von ihm finden wir im Johannesevangelium:

„Er [Jesus] muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ (Joh 3,30) – Mit diesen Worten beschreibt Johannes der Täufer sein Verhältnis zu Jesus dem Christus.

Für mich eine Aufforderung mit hohem Anspruch und entscheidenden Fragen an mich:  Welchen Stellenwert nimmt Gott in meinem Leben ein? Und: Wie will ich meine Beziehung zu Gott persönlich und mit anderen Christen leben?

Grundlegend ist für mich dabei die Überzeugung: Im Leben des Jesus von Nazareth offenbart sich Gott als der, der es mit den Menschen und seiner Schöpfung unbedingt gut meint und uns Heil zusagt. Hier liegt die Stärke des Glaubens, die sich darin äußert – von Gott belgeitet – vertrauensvoll in die Zukunft gehen zu können.

Das beinhaltet, die Nähe zu Gott zu suchen in Gebet und Meditation und den Glauben zugleich in den Alltag zu integrieren. Wer auf Gott vertraut, entscheidet sich für eine Solidarität unter den Menschen, die jeden Menschen als Geschöpf Gottes und als Mitmenschen ansieht.

Dies in unser Leben umzusetzen sind wir aufgerufen. Daran wollen uns in diesen Tage der Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest erinnern, dass Jesus immer mehr bei uns ankommen und Mensch werden kann.

Pfarrdechant KrismanekIhr

Hans-Bernd Krismanek, Pfarrdechant

 

„Zwischen Himmel ….. und Höxter“

Wo Menschen sich vertrauen
und Brücken erbauen, und neu beginnen,
ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Höxter,
dass Hoffnung werde unter uns.
Wo Menschen sich bewegen,
die Nachfolge leben und neu beginnen,
ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Höxter,
dass Glaube werde unter uns.
Wo Menschen sich begegnen
auf Plätzen und Wegen,
und neu beginnen, ganz neu.
Da berühren sich Himmel und Höxter,
dass Einheit werde unter uns.
Lied zum Ökumenischen Kirchentag,
Text: Reinhard Schreiner

 

Marie Luise Bittger

Wer erinnert sich nicht gerne an den ersten ökumenischen
Kirchentag, der hier in Höxter vor fast genau 5 Jahren stattfand.
„Zwischen Himmel und Höxter“ – feierten, beteten,
sangen, diskutierten Christen in bunter Vielfalt ihren Glauben.
Es war ein beeindruckendes Fest gelebten und lebendigen
Glaubens, ein öffentliches Bekenntnis und Zeugnis gelebter
und lebendiger Ökumene, über alle Konfessionsgrenzen hinweg
– begeisternd, einladend und ansteckend. Auch für Menschen,
die einfach vorbei kamen und sich an die lange Tischtafel
setzten, die in der Fußgängerzone aufgebaut war. Jeder
konnte essen von dem, was mitgebracht worden war. „Wo
Menschen sich begegnen auf Plätzen und Wegen, und neu
beginnen, ganz neu. Da berühren sich Himmel und Höxter,
dass Einheit werde unter uns“ so heißt es in einer Strophe
des Kirchentagsliedes. Ja, es wurde etwas sichtbar und erfahrbar
von dem Herzensanliegen Jesu: „Alle sollen eins sein:
Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in
uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt
hast.“ (Joh 17,21)
Es kann nicht immer ein ökumenischer Kirchentag sein, der
viel Kraft, Zeit und Engagement vieler Ehrenamtlicher erforderte!
Als Christen können wir aber immer wieder kleine Zeichen
gelebter Ökumene setzen, wie zum Beispiel am
Sonntag, den 10. September um 18:00 Uhr in der Kilianikirche.
Dort feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst
zum Thema: „Evangelisch – katholisch: nicht gleich – gültig.
Zusammen – wachsen um der Menschen willen!“
Marie-Luise Bittger, Gemeindereferentin

Die Himmelsstadt

Das Kloster Corvey ist als irdisches Abbild der himmlischen Stadt Jerusalem geplant und gebaut worden, wie es in der Offenbarung des Johannes geschildert ist.
Diese Verheißung der Offenbarung gewinnt gerade mit dem Westwerk eine sichtbare Gestalt, die uns die Worte des Sehers Johannes vor Augen führen will: Uns ist eine Zukunft bei Gott verheißen. Am Ende seiner Visionen und am Ende der gesamten hl. Schrift sieht Johannes „die heilige Stadt, das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereit wie eine geschmückte Braut für ihren Mann“ (Offb 21,2).

 

Die Stadt wird als Wohnung Gottes bei den Menschen bezeichnet. Gott wird, „alle Tränen von ihren Augen“ abwischen. Tod und Schmerz werden überwunden sein. Aus dieser Verheißung wird deutlich: Diese Stadt ist die neue Schöpfung Gottes. In ihr werden die Not und Leiden der jetzigen Existenz durch die Nähe Gottes endgültig besiegt sein.
Im Leben des Jesus von Nazareth offenbart sich dieser Gott als der, der es mit den Menschen und seiner Schöpfung unbedingt gut meint und uns Heil zusagt. In diesem Optimismus liegt die Stärke des Glaubens, die sich darin äußert vertrauensvoll in die Zukunft gehen zu können. Das beinhaltet zugleich, die Nähe zu Gott zu suchen in Gebet und Meditation und den Glauben zugleich als Handeln in den Alltag zu integrieren.
Am 13.05.17 hat der gebürtige Höxteraner Adelhard Gerke OSB in der Abtei Königsmünster sein 65. Professjubiläum gefeiert. Mit der ehem. Benediktinerabtei Corvey fühlt er sich besonders verbunden und hat dies auch durch zahlreiche Veröffentlichungen gezeigt. Zur großen Wissenschaftlichen Leistung Br. Adelhards gehört es, gezeigt zu haben, dass das Kloster Corvey als irdisches Abbild der himmlischen Stadt Jerusalem gemäß Kap. 21 der Offenbarung des Johannes geplant und gebaut worden ist. Dafür sei ihm im Namen der Kirchengemeinde an dieser Stelle und auf diesem Wege herzlich dank gesagt.
Pfd. Dr. Krismanek

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