Maria – ein Anruf Gottes

(Bild: Sylvio Krüger; www.pfarrbriefservice.de)

Was uns am Frühling gefällt, ist das Erblühen der Natur: dieses frische Grün, Blumen und Blüten, die sich aus Zwiebeln und Pflanzen nach vorne drücken, Blüten, die für wenige Tage ganze Obstbäume überziehen.

Die Buntheit und Vielfalt zeigt uns: Gottes Schöpfung lebt.

Eine beachtliche Kraft steckt in ihr, da sie in der Lage ist, Knospen aufzusprengen, das Leben freizulegen in Blumen und Blüten, die ihre Schönheit zeigen
– einfach so, für uns und für die Welt.

Erkennen wir uns darin wieder?
Auch in uns drückt sich das Leben aus und nimmt Gestalt an. In uns drückt sich die Kraft des Schöpfers aus, in unserer Buntheit, Vielfalt und Verschiedenheit.
Jeder Mensch ein eigener Entwurf Gottes – einzigartig und nicht auswechselbar. Umworben von Gott mit einem je eigenen Ruf und Auftrag, der sich Bahn brechen soll, der durchbrechen soll und wirksam werden soll für die Welt.

 

Exemplarisch und wirklich herausragend können wir das an Maria ablesen.
Ein Ruf von Gott, ein werbendes Wort von ihm, gaben
ihrem Leben Richtung und Ziel, weil sie sich auf das von ihm bestimmte Leben einlassen konnte.
Gottes Wort konnte sich in ihr einfleischen und Gestalt annehmen, durchdrücken in die Welt, geboren werden als Mensch mit dem Ruf und Auftrag für die Welt: zu heilen, zu retten und zu erlösen.

Der bahnbrechende Punkt war die Offenheit Marias für ein von Gott bestimmtes Leben. „Rose ohne Dornen“ nennen wir sie und „Lilie ohnegleichen“.
Wir ehren sie als Maienkönigin, umgeben vom Grün des Lebens, vom Grün der Hoffnung. Dank sei ihr.

Ihr

Pastor Thomas Nal