„Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“

Konstanze Trommer (c) Misereor;
Misereor Hungertuch 2025
„Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“
Liebe Christen!
Was bleibt,
wenn die großen Entwürfe zerbröseln?
Welcher Grund trägt uns?
„Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“ lautet das Motto des diesjährigen Misereor Hungertuchs von Konstanze Trommer.
Auf den ersten Blick scheint das Bild sehr harmonisch und erinnert fast an ein Urlaubsbild am Meer. In jeder der dargestellten Situationen sind zwei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe miteinander in Kommunikation.
Auf den zweiten Blick weist das Bild dagegen Fragen und Sorgen auf. Ein Zelt mitten auf dem Wasser als scheinbarer Schutz für die Menschen deutet Klimaveränderung, Hochwasser und Gletscherschmelze an. Eine linke Bildhälfte mit einem Helikopter, der Hilfsgüter abgeworfen haben könnte, und eine rechte Bildhälfte, auf der sich ein Tornado entwickelt. Der Schein der Sicherheit auf diesem Bild trügt.
Neben allen Sorgen und Ängsten, die dieses Bild beinhaltet, steht der Storch und das neugeborene Baby aber auch für Hoffnung und Neubeginn. Das Bild ist also weder hoffnungslos noch hoffnungsvoll.
Das diesjährige Misereor Hungertuch möchte unseren Blick für die Nöte dieser Welt schärfen und uns gleichzeitig ermutigen, einen Neubeginn zu wagen. Nutzen wir diese Fastenzeit, unser Leben neu zu überdenken.
Haben wir den Mut, alte Wege hinter uns zu lassen und neue Wege zu beginnen unter dem Motto: „Gemeinsam träumen – Liebe sei Tat“.
Ihre und Eure Marion Dinand, Gemeindereferentin