Tag Archives: Gemeinde

Gedanken zur PGR-Wahl 2017

Dr. Rainer Hohmann

Dr. Rainer Hohmann

WO STAUB IST, IST AUCH LEBEN!

WOHL JEDER HAT SIE BEI SICH ZUHAUSE HERUMSTEHEN: „STAUBFÄNGER“.

Gedanken zur Pfarrgemeinderatswahl 2017

Mitbringsel von Urlaubsorten, kleine Geschenke von lieben Menschen, die die Freundschaft erhalten, Andenken aller Art, Krimskrams; etwa den Petersdom samt Kolonnaden aus Gips, die Queen in Türkis mit Handtasche, solarbetrieben, bei Sonnenschein winkt sie mit der Hand. Eine Schneekugel, darin ein Foto des Patenkindes mit Nikolausmütze im Flockengestöber …

Bei jedem Hausputz stört das Zeug, weiterlesen »

Pfarrgemeinderatswahl 11. u. 12. November 2017

PGR Wahl 2017Am 11. und 12.11.17 werden in unserem Pastoralverbund in jeder Kirchengemeinde neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Wahlberechtigt sind alle, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. Bitte machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Gerade in den kommenden Jahren stehen erhebliche Veränderungen für die Kirchengemeinden in der Stadt Höxter an, bei denen gerade die Mitarbeit der PGRs von großer Bedeutung ist. Schwerpunkte der PGR-Arbeit in den nächsten werden neben den Aktivitäten in den Kirchengemeinden die Umsetzung der Pastoralvereinbarung sein. Die Pfarrgemeinderäte übernehmen dabei Verantwortung und leisten wertvolles Engagement. Die Stimmen, die sie bei der Wahl erhalten, stärken ihnen für diese Aufgabe den Rücken.

Mit der Neuwahl endet auch die Arbeit der bisherigen PGRs. Allen, die sich in der letzten Wahlperiode (seit 2013) in diesem wichtigen Gremium engagiert haben, sei herzlich gedankt.

⇒⇒ siehe auch: Gedanken zur PGR-Wahl von Dr. Rainer Hohmann

Präsentation Ergebnisse der Phase „Sehen“

Pastoraler Prozess: Präsentation Ergebnisse der Phase „Sehen“

Vorstellung am zweiten oder dritten Fastensonntag in den Sonntagsgottesdiensten

Zukunftsbild ogo_zb
Am 25.10.14 wurde in Paderborn das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn vorgestellt. Das Zukunftsbild ist ein Leitfaden für die Neu- und Weiterentwicklung des kirchlichen Handelns in den Kirchengemeinden des Erzbistums. Nach dem Wunsch von Erzbischof Becker soll kirchliches Handeln künftig besonders in vier „Handlungsfeldern“ deutlich werden: Evangelisierung, Ehrenamt, Missionarisch Kirche sein, Caritas- und Weltverantwortung.

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Kirchenvorstandswahl im November 2015

WahlKreuzAm 07./ 08.11.15 finden im Erzbistum Paderborn die Wahlen für die Kirchenvorstände (KV) statt. Der Kirchenvorstand schafft die Voraussetzung, dass die seelsorglichen und caritativen Aufgaben der Gemeinde, für die der Pfarrer die Leitungsverantwortung hat, erfüllt werden. Die Vermögensverwaltung orientiert sich an den pastoralen Vorgaben und trägt dazu bei, diese möglichst wirkungsvoll umzusetzen. Gerade in diesen für alle Gemeinden gewiss nicht einfachen Zeiten brauchen wir engagierte Mitarbeitende, die die spürbaren Herausforderungen begleiteten und sich ehrenamtlich für das Wohl ihrer Gemeinden einsetzen.

Die Kirchenvorstände im Pastoralverbund haben bei ihren letzten Sitzungen die KV-Wahl angeordnet und Wahlausschüsse gebildet. Die Kandidatenlisten hängen aus.

Bis zum 16.10.15 können beim Wahlausschuss Ergänzungsvorschläge zur Kandidatenliste gemacht werden. Briefwahl kann bis zum 04.11.15 in den für die jeweiligen Kirchengemeinden zuständigen Pfarrbüros beantragt werden.

Bitte beachten Sie Aushänge der Kirchenvorstände in den Schaukästen.

Nach der Wahl findet im Dezember die konstituierende Sitzung der neuen Kirchenvorstände statt, die anschließend ihre Arbeit aufnehmen.

Lasst uns miteinander, lasst uns ……..

Lasst uns mit einander - Liedzeile

Bilder: www.pfarrbriefservice.de)

Vielleicht haben Sie es auch schon häufiger erfahren:

Wenn Sie eine Liedstrophe aufsagen wollten, die Sie gut zu kennen meinten, gerieten Sie plötzlich ins Stocken. Sie wussten nicht mehr weiter. In solchen Fällen hilft es, die Strophe einfach zu singen. In der Regel gelingt es uns auf diese Weise die Liedstrophe zu Ende zu bringen.
Unser musikalisches Gedächtnis ist offensichtlich verlässlicher als unser rein sprachliches.

Merkwürdigerweise gibt es im Neuen Testament nur wenige Hinweise, die über die Bedeutung der Musik und des Gesanges in der christlichen Gemeinde Auskunft geben. Auch von Jesus selbst wird nicht berichtet, dass er gesungen hat.

Chor

Bilder: www.pfarrbriefservice.de)

Einzig eine Stelle im Kolosserbrief nimmt ausdrücklich auf das Singen in der Gemeinde Bezug. In Ihr wünscht der Verfasser der Gemeinde in Kollosae eindringlich: „Singt Gott in Eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade“. (3,16)
Der entsprechende Text, den man daher schon als „Einsetzungswort der Kirchenmusik“ bezeichnet hat, will vor allem eines sagen:
Gott verspricht und verschenkt sich nicht nur durch das Wort, sondern auch durch die Musik und den Gesang. Ihnen kommt eine eigne verkündigende und bezeugende Bedeutung zu, sodass wir das Wort des heiligen Augustinus „wer singt, betet doppelt“ ausweiten könnten:

„Wer singt, verkündigt und bezeugt auch doppelt“.

Im Mitsingen haben wir nicht nur Teil am Glauben der Gemeinschaft, wir tragen auch selbst zu ihrem Aufbau bei. Im Idealfall hören wir nämlich -während wir singen- aufeinander, achten wir auf das gemeinsame Tempo und die Tonlage des Nachbarn. Wir lernen uns einzufügen. Das Singen verbindet so zu einer Gemeinschaft und Gemeinde.

Der Arbeitskreis zur „Auswahl der neuen Gottesloblieder“ hat für die nächsten 3 Monate wieder neue Lieder ausgesucht, die die Organisten und Chorleiter mit Ihnen einüben werden.

Winkler 01Viel Freude dabei wünscht Ihnen
Ihr
Diakon Erwin Winkler

Lebendigkeit meint immer Vielfalt

Vielfalt

Bild: Bistum Aachen; Walter Nett; www.pfarrbrief-service.de)

„Die Ehre Gottes ist
der lebendige Mensch.“

Hl. Irenäus von Lyon 
(135-202 n. Chr.)

Dieses Wort eines der bedeutendsten Theologen des 2. Jahrhunderts, dessen Gedenktag die Kirche am 28. Juni feiert, beinhaltet für mich:
Jeder Mensch ist von Gott angenommen.
Lebendigkeit meint immer Vielfalt.

Dies spiegelt sich etwa bereits im ersten Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, in der es vielfältige Gruppen und Strömungen gab.

Vielfalt ist auch ein wesentliches Kennzeichen unserer Zeit. Philosophen, Theologen und Gesellschaftswissenschaftler beschreiben das auf ihre Weise.

Theologisch spiegelt sich dies in Worten Papst Benedikt XVI.: Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt. (Benedikt XVI.). Wenn Jesus Menschen in seine Nachfolge ruft, bedeutet dies, dass der Mensch nicht nur entscheiden kann, sondern sich auch entscheiden muss. Warum das so ist, ist wohl im Letzten im Geheimnis Gottes begründet.
Vielleicht so: Gott will einen freien Menschen und will, dass sich diese Freiheit durchsetzt. Diese mögliche Freiheit ist Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen. Und: Auch jenseits von Kirche gibt es – so lehrt es das II. Vatikanische Konzil – Wege zu Gott.

Was das für Kirche und Christen im Weserbergland bedeutet wird uns – im Hören auf Gottes Wort – in den nächsten Jahren beschäftigen.

Krismsnek 01Schöne Tage und schöne Ferien wünscht
Hans-Bernd Krismanek, Pastor

„Heimat“, „zu Hause sein“, was ist und bedeutet das?

„Heimat“, „zu Hause sein“, was ist und bedeutet das?

 

2 Aufgaben zu Beginn:

Heimat

Bild: Peter Weidemann; www.pfarrbriefservice.de)

1.) Was fällt Ihnen alles
zum Thema „Heimat“
ein?
Und los! …

Dann,

2.) „einfache Angelegenheit“:

Bilden Sie den Plural
von „Heimat“!

 

Vermutlich und höchstwahrscheinlich erscheinen die Möglichkeiten bei 1.) grenzenlos, während bei 2.) schon eine weitere Variante fragend vor sich hin gesprochen und dann verworfen werden muss.

„Heimat“, „zu Hause sein“, was ist und bedeutet das? Wie viele gibt es, und, hat sie jeder? Wichtig oder unnötiger Luxus?

Nach nun zwei Jahren im Pastoralverbund Heiligenberg und einem Jahr im Pastoralverbund Gemeindereferent HeinCorvey kann ich sagen: Ich habe mich an keinem Ort zu Hause gefühlt, weder Dorf noch Stadt waren mir Heimat. Vielmehr: ich habe mich in Gemeinden zu Hause gefühlt. Sie sind Ansammlungen von Personen, die unterschiedliche Netzwerke bilden, manchmal ein Leben lang. Und sie definieren vor Ort Kirche, unterschiedlichste in einem Pastoralverbund und noch einmal ausdifferenziert innerhalb der eigenen „vier Wände“. Das macht es bunt und schafft einen Wiedererkennungswert. Es ist natürlich keine neue Erkenntnis, dass es vor allem auf die Menschen ankommt. Doch trotzdem und noch einmal in aller Deutlichkeit: So schön eine Kirche als Gebäude auch sein mag – eine Identität bekommt sie mit denen, die sich in ihr und um sie versammeln. In allen Dimensionen des Christseins: im gemeinsamen Beten und Gottesdienst feiern, im diakonischen Dienst am Anderen, im Leben des Evangeliums.

Jeder Mensch braucht (mindestens) einen Ort, an dem er „zu Hause“ ist. Will Kirche hier ehrlich und ohne Bedingungen einen Platz für jeden frei halten, der ihn braucht? Grenzenlose Möglichkeiten sind vorhanden. Nötig ist: mehr Plural als Singular.

Ich bedanke mich für viele Begegnungen, offene Türen, Ohren und Meinungen!
Alles Gute und Gottes Segen!

Matthias Hein

P.S.: Und wenn es in Kirchens mal länger dauert: Bewahren Sie Ruhe. Im Singular und Plural.